Erläuternde Vorbemerkungen von Heiko Köpke, Berliner Ruder-Club

In den vergangenen Jahren gab es regelmäßig Diskussionen und Spannungen zwischen dem DRV und den zu Weltmeisterschaften nominierten Sportlern und deren Vereinen, bezogen auf die Nutzung von Ruderbooten einer vom DRV vorgegebenen Bootswerft.

Das führte ebenso regelmäßig zu Verstimmungen zwischen den Betroffenen und störte massiv die konzentrierte Vorbereitung der Mannschaften auf die jeweilige WM!

Die durch die Nominierungsrichtlinien möglichen Ausnahmeentscheidungen für einzelne Sportler/ Sportlergruppen waren, wenn sie ausgesprochen wurden, in ihrer Systematik kaum nachvollziehbar.

Um vorrangig den Sportlern mehr Sicherheit und Ruhe in der Vorbereitung zu geben, schlagen wir die Veränderung der entsprechenden Nominierungsrichtlinie vor. Dabei betrifft unser Vorschlag die am stärksten personenbezogene Bootsgruppe, die Kleinboote. Mit dieser Beschränkung soll auch ein konstruktiver Kompromiss zwischen den Interessen der Sportler und den Interessen einer Bootswerft als Sponsor, möglichst eine komplette Nationalmannschaft zu versorgen, erreicht werden.

Die Möglichkeiten einer Ausnahmeentscheidung für die anderen Bootsgattungen soll davon unberührt bleiben.

BRC-Antrag